Heuernte bei den Schusters: Hauptsach´zamhoid´n!

Alle schwitzten! Zum einen, ob das Wetter hält, zum anderen, weil das Thermometer über die 30 Grad Marke kletterte. „Heute wird gepresst!“ Papa Schusters einfacher Satz bedeutete für Mama Schuster, hoffentlich einen Bauern zu ergattern, der sich Zeit nahm das gemähte Gras, inzwischen dreimal gewendet und ebenso oft geschwadert, in kleine Ballen zu pressen. Und, viel wichtiger: Erntehelfer! Da musste einer her, der mit dem Traktor vorausfährt, dann mindestens zwei, die die kleinen Bindel auf den Wagen schleuderten und ein Geschickter, der diese wiederum schichtete, ohne dass sie runterpurzeln.

Alle schwitzten! Zum einen, ob das Wetter hält, zum anderen, weil das Thermometer über die 30 Grad Marke kletterte. „Heute wird gepresst!“ Papa Schusters einfacher Satz bedeutete für Mama Schuster, hoffentlich einen Bauern zu ergattern, der sich Zeit nahm das gemähte Gras, inzwischen dreimal gewendet und ebenso oft geschwadert, in kleine Ballen zu pressen. Und, viel wichtiger: Erntehelfer! Da musste einer her, der mit dem Traktor vorausfährt, dann mindestens zwei, die die kleinen Bindel auf den Wagen schleuderten und ein Geschickter, der diese wiederum schichtete, ohne dass sie runterpurzeln. „Heuernte bei den Schusters: Hauptsach´zamhoid´n!“ weiterlesen

Fettige Grillhendl, ein Klapperl und zu viel Bier

„Bleib da! Wir brauchen erst einen Platz!“ Mama Schuster zerrte Simmerl und Mitzerl vorbei am Losstand, Autoscooter und Hendlstand. Papa Schuster stapfte zügig voraus Richtung Bierzelt. Es war brütend heiß und er konnte es kaum erwarten von einer kühlen, frischen Maß Bier zu trinken. Außerdem hatte er es mit dem Ehrbacher ausgemacht. Dass seine Frau und Tochter Lieselotte auch auf dem Volksfest sind, das hatte er seiner Frau erst einmal nicht gesagt. „Das sieht sie noch früh genug.“ „Fettige Grillhendl, ein Klapperl und zu viel Bier“ weiterlesen

An Muttertag ist nichts erlaubt!

Mama Schuster gähnte. Sie rieb sich die Augen und starrte ungläubig auf den Wecker: Kurz nach sechs. Mitzerl und Simmerl rüttelten sie: „Guten Morgen Mama! Aufstehen! Wir wünschen dir alles Liebe zum Muttertag. Frühstück ist fertig.“ Mama Schuster lächelte gezwungen und quälte sich aus dem Bett. Eigentlich wollte sie ausschlafen. „Du Mama, keine Angst, wir haben alle Verbote eingehalten“, noch wusste Mama Schuster nicht, was Mitzerl meinte. „An Muttertag ist nichts erlaubt!“ weiterlesen

Die Spendenaffäre

Heute war Tag der offenen Tür an Simmerls Schule. Gerade noch rechtzeitig schafften es die Schusters, halbwegs pünktlich zu sein. Papa Schuster hatte eigentlich keine Lust, Simmerl auch nicht. Mama Schuster sagte, das gehört sich, dass man da hingeht und Mitzerl war die einzige, die sich auf den Tag freute. Kaum in der Schule angekommen, suchte sie sich einen Platz, um ein Lesezeichen zu basteln. Simmerl latschte missmutig zu seiner Gruppe. Anstecker musste er verkaufen, zugunsten eines Hilfsprojektes für ein Entwicklungsland. Papa Schuster stapfte auf Mamas Anweisung in die Aula. Er sollte den Kuchen abliefern. Mit gebeugtem Kopf schlenderte Mama Schuster durch die Schule. „Die Spendenaffäre“ weiterlesen

Genovevas prickelnde Geheimnisse

Eine Frau und ihr abenteuerlicher Spielgefährte

Genoveva ist Anfang 40 und ihr Liebesleben schlummert im Dornröschenschlaf. Doch dann platzt Konstantin in ihre behütete Welt.

Erotische Rollenspiele wirbeln Genovevas Gefühlswelt durcheinander und schlagartig landet ihre Libido in einer pulsierenden Wirklichkeit. Sie fühlt sich wieder lebendig und begehrt.

Doch ihren, auch nicht mehr ganz jungen Freundinnen, verheimlicht sie ihren geheimnisvollen Traummann und die berauschenden, sinnlichen Liebesabenteuer: Wer weiß denn schon, wohin das führt?

Empfohlenes Alter: Ab 18 Jahre

Die neue Unterhose

„Die hat so viel Geld gekostet! Und jetzt zieht er sie nicht an!“ Mama Schuster werkelte mit zurückgekrempelten Ärmeln im Garten. Dicht auf den Fersen war ihr die Haidner Oma. Simmerl hatte jüngst seinen Geburtstag gefeiert. Der modebewusste Bub wünschte sich nichts sehnlicher, als eine Unterhose mit breitem Gummiband, auf dem ein Markenname steht. Zur Zeit trugen nämlich alle Jungs den Hosenbund knapp unter dem Po und die Unterhose musste rausschauen. Mamas Standardsatz: „Zieh deine Hose rauf!“, ließen Simmerl zur Teflonpfanne werden und Mamas Worte perlten einfach ab. Mama konnte es überhaupt nicht leiden, wenn der Sparschlitz zu sehen war. „Die neue Unterhose“ weiterlesen

„Wir haben einen neuen Held…!“

„Wie kannst du nur ohne Schultasche in den Bus steigen?“ Simmerls Mama konnte für sein Malheur heute überhaupt kein Verständnis aufbringen: „Gut, dass dein Kopf angewachsen ist!“ Und dabei hätte Simmerl ihr doch so gerne erzählt, wie er zum Held des Tages geworden war. Das ereignete sich nämlich folgendermaßen: „„Wir haben einen neuen Held…!““ weiterlesen

Die Schusters machen Urlaub

Das war eine Aufregung! Die Schusters machten Urlaub. Mama brauchte ungefähr drei Jahre, um ihren Wunsch durchzusetzen. Da war zum einen Papa, der meinte: „Warum soll ich einen Haufen Geld ausgeben, wenn ich doch vorher schon weiß, dass es daheim am schönsten ist.“ Und Sohn Simmerl: „Meine Werkzeuge bekomme ich nie und nimmer in den Koffer!“ Aber das war ein anderes Thema. Mama erlaubte es ohnehin nicht, weil sie befürchtete, sie würden nicht durch die Kontrollen am Flughafen kommen. Also inspizierte sie Simmerls Koffer höchstpersönlich noch am Abreisetag. Töchterchen Mitzerl dagegen freute sich mit Mama auf den Urlaub. Auch Papas Aussage, sie könnte doch mit Mama alleine ein paar Tage in den Bayerischen Wald fahren, gefiel ihr. „Die Schusters machen Urlaub“ weiterlesen

Grau ist auch schön

„Was du immer gleich hast! Du glaubst auch jeden Grampf!, Papa schimpfte mit Mama. Die Familie saß am Frühstückstisch und Mama sagte, dass sie heute ein Gespräch mit der Kindergärtnerin habe: „Sie hat gemeint, sie muss mich ganz dringend sprechen.“ Papa hatte nicht vor, Mama weiter zuzuhören, und schlug die Zeitung auf. Mama redete einfach weiter: „Es geht um Simmerl, er malt…“, weiter kam sie nicht, denn just in dem Moment schubste Simmerl sein Saftglas um und der volle Inhalt goss sich über Mitzerl. „Äh. Ja, ich geh dann mal an die Arbeit“, Papa verzupfte sich und Mama stöhnte: „Auch das noch!“ „Grau ist auch schön“ weiterlesen

Ein Wiener-Würstchen am Ostersonntag

Die Schuster-Mama schwitzte! Grantig rammte sie Papa den Ellbogen in die Seite: „Jetzt hilf mir halt endlich!“ Doch Papa lehnte sich zurück, schloss die Augen und zischte mit zusammengekniffenen Lippen: „Deine Idee. Ich war eh dagegen.“ Also raufte Mama alleine weiter mit Simmerl. Es war fünf Uhr morgens und Mama hatte sich durchgesetzt: Die Schusters feiern die Osternacht. Und bis gerade eben war alles in bester Ordnung gewesen. Simmerl schlief tief und fest in Mamas Armen und weil er schon so schwer war, waren sie am Osterfeuer vorbei gegangen und setzten sich gleich in die Kirche. „Ein Wiener-Würstchen am Ostersonntag“ weiterlesen